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Dörr Wildkamera – Test – die Top 3

Es ist ganz natürlich, dass ein Pächter oder Besitzer eines Waldgrundstückes nicht überall sein kann, um nach dem Rechten zu sehen. Und dennoch gibt es zahlreiche Anlässe, wo er gerne vor Ort gewesen wäre. Eine mögliche Alternative können sogenannte Dörr Wildkameras bzw. Fotofallen sein. Die relativ kleinen kompakten Geräte lassen sich schnell und unproblematisch an Bäumen oder Zäune befestigen.

Eine solche Fotofalle unterscheidet sich hinsichtlich in ihrer Funktionsweise nur unwesentlich von normalen Digitalkameras. Eine Wildkamera, die sicher in einem wetterfesten Gehäuse untergebracht ist, wird lediglich nur noch mit einem Bewegungsmelder und einem LED-Infrarotblitz kombiniert. Der Bewegungsmelder reagiert in der Regel auf Bewegung und Wärme, der einen Impuls zur Aufnahme des Gerätes auslöst. Der LED-Infrarotblitz hingegen sorgt für die entsprechende Ausleuchtung während der Nacht.

Bei Anschaffung eines Gerätes sollten Sie auch auf die Auslösezeit achten, da diese, je nach Gerät und Hersteller, recht unterschiedlich ausfallen. Denn je nach dem wo das Gerät eingesetzt werden soll, kann eine kurze bzw. lange Auslösezeit zu einem wichtigen Faktor werden. Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium für eine Wildkamera sind die verwendeten Speichermedien. Die gängigsten Modelle (wie u.a. auch die Dörr Wildkamera) arbeiten heute mit SD-Speicherkarten (Secure Digital). Allerdings gibt es auch noch Modelle, die mit CF-Karten arbeiten (Compact Flash). Der wesentliche Nachteil solcher Karten ist aber, dass die Notebooks und PCs der neusten Generation in vielen Fällen keine Slots mehr für dieses Kartenformat aufweisen. Hierfür wird ein zusätzliches externes Lesegerät benötigt. Zudem sind CF-Karten teurerer als SD-Speicherkarten. Aus diesem Grund sollte bei einer Neuanschaffung generell nur auf Wildkameras zurückgegriffen werden, die SD-Speicherkarten verwenden.

Die Bildauflösung einer digitalen Kamera wird in der Regel in Megapixeln angegeben. Je höher dieser Wert ist, desto schärfer und genauer kann ein Foto sein. Allerdings sollten diese Angaben nicht kaufentscheidend sein, da auch eine Kamera mit nur 2 Megapixeln (MP) ebenso gute Fotos machen kann wie eine mit 8 Megapixeln. Des Weiteren sind alle IR-Fotos naturgemäß in schwarzweiß, während nur die Tagaufnahmen in Farbe wiedergegeben werden.

 

Die Dörr Wildkamera ist ein deutsches Markenprodukt

Bei der Dörr GmbH handelt es sich um ein deutsches Unternehmen aus Neu-Ulm, dass sich seit 1973 am Markt etabliert hat. Anfangs belieferte das Unternehmen in erster Linie nur professionelle Fotografen, mit den entsprechenden Artikeln aus dem Bereich des Fotohandels. Im Zuge einer Neuorientierung ihres Sortimentes, wurde der mögliche Kundenkreis durch ihre Wildkameras bedeutend erweitert. Gerade wegen ihrer langjährigen Erfahrung in der Fotobranche, steht der Name dieser Firma synonym für einen entsprechend hohen Qualitätsstandard.

Die Dörr Wildkamera Snapshot Mini

Dörr WildkameraDie Dörr Wildkamera Snapshot Mini sowie die Dörr Wildkamera Snapshot Mini Black zählen zu den beliebtesten Wildkameras aus dem Hause Dörr. Im Wesentlichen sind beide Modelle baugleich. Nur im Bereich des verwendeten Infrarotblitzes unterscheiden sie sich. Beide sind mit einer 5 Megapixel Kamera ausgestattet, welche eine Auflösung von 640 x 480 Pixel im Videomodus liefert. Die Auslösezeit liegt unter 1 Sekunde, die Auslöseverzögerung ist von 5 Sekunden bis zu 30 Minuten frei einstellbar. Im Foto-Burstmodus können Sie optional eine Fotoserie von 1 bis 3 Bildern direkt hintereinander aufnehmen. Zur groben Überprüfung besitzt die Dörr Wildkamera Snapshot Mini einen kleinen Farbbildschirm. Für eine detaillierte Betrachtung sollten Sie aber auf ein externes Kartenlesegerät mit Bildschirm zurückgreifen. Die Dörr Wildkamera Snapshot Mini verwendet herkömmliche SD-Speicherkarten von bis zu 16 GB Größe. Diese lässt sich optional automatisch überschreiben. Auch können Sie den Zeitraum, wann die Dörr Wildkamera aktiviert sein soll, vorher individuell festlegen.

Die Dörr Wildkamera Snapshot Mini verfügt über einen 28 LED-Infrarotblitz. Wenn dieser ausgelöst wird, so ist ein leichtes rotes LED-Glimmen sichtbar. Die Wildtiere lassen sich dadurch im Allgemeinen nicht abschrecken, andererseits könnten aber unbefugte Personen auf die Dörr Wildkamera aufmerksam werden. Die passende Alternative hierzu liefert die Black Version der Dörr Wildkamera Snapshot Mini. Denn in ihr wurde noch ein zusätzlicher Schwarzfilter verbaut. Wenn hier der Blitz ausgelöst wird, so ist nichts zu erkennen. Allerdings beträgt die Reichweite der Black Version der Dörr Wildkamera nur noch 8 Meter, während sie bei der herkömmlichen Ausführung 12 Meter beträgt. Gegen Diebstahl können Sie die Dörr Wildkamera Snapshot Mini mit Hilfe eines Passworts zusätzlich absichern. Einen weiteren Schutz bieten das als Zubehör erhältliche Metallschutzgehäuse sowie das Python Kabelschloss.

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Die Dörr Wildkamera Snapshot Wild

Dörr KameraAuch diese Dörr Wildkamera lässt sich durch ihre einfache und übersichtliche Menüführung schnell einsatzbereit machen. Ihre 28 LEDs besitzen eine Blitzreichweite von bis zu 12 Metern. Der Aktionsbereich des Bewegungssensors liegt hingegen bei 10 Metern. Die Videoauflösung beträgt 640 x 480 Pixel; die Auflösung der Fotos reicht von 3 bis 5 Megapixel. Die Aufnahmekapazität lässt sich entweder von 1 bis 3 Bilder pro Bewegung oder für kurze Videosequenzen von 10 Sekunden einstellen. Der Zeitintervall der Aufnahmen ist frei wählbar ab 5 Sekunden bis 8 Stunden. Die Einstellungen des Menüs können Sie mittels eines kleinen 1,4 Zoll großen Displays vornehmen, welches sich aber „nicht“ für die Bildbetrachtung eignet. Hierzu verwenden Sie bitte wiederum ein externes Kartenlesegerät. Alle erstellten Fotos werden automatisch mit Angaben über Datum, Uhrzeit und Temperatur versehen. Die gesamte Dörr Wildkamera Snapshot Wild ist nach Schutzklasse IP54 gegen Staub und Spritzwasser geschützt. Als Energiequelle dienen 4 oder 8 1,5 V Mignon AA Batterien, die Sie aber gesondert erwerben müssen. Gleichfalls nicht enthalten sind die benötigten SD-Speicherkarten. Unterstützt werden von dieser Dörr Wildkamera Speicherkarten von 4 GB bis 16 GB.

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Die Dörr Wildkamera Mobil Black

Dörr Wildkamera TestDiese Dörr Wildkamera ist mit 60 LEDs ausgerüstet und wie der Namenskürzel „Black“ schon vermuten lässt, handelt es sich hier um eine Dörr Wildkamera mit sogenannten schwarzen LEDs. Somit wird ein Aufglimmen der LED-Leuchten während der Aufnahmen gänzlich ausgeschlossen. Alternativ zu ihrer mobilen Bildübertragungsweise, lässt sich die mit 12 Megapixeln ausgestattete Dörr Wildkamera auch als ganz normale Überwachungskamera einsetzen. Die Funktionsweise ist somit auch ohne SIM-Karte problemlos möglich. Zusätzliche Kosten fallen hierbei nicht an. Anders hingegen sieht es aus, wenn die MMS / eMail-Funktion in Zusammenhang mit einer SIM-Karte genutzt wird. Die genauen Kosten erfragen Sie bitte bei Ihrem jeweiligen Mobilfunkanbieter. Auch sollten Sie vorher abklären, ob das zu überwachende Gebiet über eine ausreichende Netzabdeckung verfügt. Ansonsten ist die mobile Datenübertragung nur sehr eingeschränkt oder gar nicht möglich.

Die mobile Bildübertragung bei dieser Dörr Wildkamera ist zum einen per MMS Funktion über das normale Handynetz möglich. Hier werden allerdings die üblichen Kosten fällig, wie sie auch beim alltäglichen Gebrauch des MMS Versandes erhoben werden. Etwas kostengünstiger ist hingegen der Bildversand über GPRS, wie er allgemein auch bei Smartphones oder Netbooks getätigt wird. Hierzu müssen Sie lediglich ein gesondertes Emailkonto für die Dörr Wildkamera einrichten. Die Einstellung der mobilen Parameter erfolgt am heimischen PC mit Hilfe eines kleinen, der Dörr Wildkamera, mitgelieferten Programms. Ab Werk wurden bereits einige Einstellungen von verschiedenen Telefonanbietern schon vorinstalliert, die von Ihnen nur entsprechend ausgewählt werden müssen.

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Fazit:

Insgesamt sind alle drei Modelle überaus empfehlenswerte Wildkameras, welche durchaus für die verschiedensten Zwecke eingesetzt werden können. So können Sie mit diesen Modellen nicht nur Tiere in ihrer gewohnten Umgebung beobachten, sondern die Cams können auch als Überwachungskamera für das Eigenheim oder des Strebergartens genutzt werden. Für welches Modell Sie sich letztendlich entscheiden werden, ist sicherlich auch Frage der Anforderungen an die Dörr Wildkamera, des Geschmacks und letztendlich auch des Geldbeutels. Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte und dafür eine sehr gut Ausgestattete und qualitativ hochwertige Wildkamera mit vielen Funktionen haben möchte, ist mit unserer letzten Kamera – der Dörr Wildkamera Mobil Blackam besten aufgehoben.